Informationen über die katholische Pfarrkirche St. Vitus in St. Veit

Das Sankt Veiter Ensemble,  bestehend aus der Pfarrkirche  St. Vitus und dem daneben stehenden alten Schulhaus, beeindruckt durch seine architektonische Gestaltung. Geschaffen hat es der Konstanzer Baumeis- ter Pickel auf Veranlassung des letzten Landkomturs der Deutschordenskommende Ellingen, Franz Sigismund Adalbert Freiherr von Lehrbach, im Linke und rechte Seite: St. Vitus in Jahr 1786. Repräsentativ wirkt bereits das Westportal, das aus Hausteinen gefertigt wurde und über dem sich das Wappen des Landkomturs befindet. Im Innern überrascht der von Licht durchflutete Saalraum im klassizistischen Baustil, der in den an drei Seiten geschlossenen Chorraum übergeht. Hier erhebt sich der aus der Zeit um 1760 stammende Hochaltar mit einem hochaufragenden, viersäuligen Aufbau. Aus der Erbauungszeit der Kirche stammen die beiden Seitenaltäre, die überwiegend aus den Figuren des Ellinger Bildhauers Leonhard Meyer bestehen, der auch die Kanzel geschaffen hat.


Informationen über die katholische Filialkirche St. Josef in Ramsberg

1887/88 wurde die Ramsberger Kirche anstelle einer Vorgängerkapelle aus dem Jahre 1723 nach einem Plan des Bezirksbaumeisters Gutmann aus Weißenburg im Stil der Neuromanik errichtet. Den Altar hierfür erhielten die Ramsberger aus Wasserzell bei Spalt. „Sein zweisäuliger Aufbau ist etwa 1766 entstanden, das Altarbild mit der Steinigung des hl. Stephanus stammt von dem Eich- stätter Hofmaler Johann Michael Franz, wurde jedoch überarbeitet. Die Marienfigur mit Jesuskind an der Stirnwand des Langhauses ist möglicherweise eine Nürnberger Arbeit um 1480.“



Informationen über die katholische Filialkirche St. Johann Baptist in Walkerszell

Der Deutschordensort Walkerszell, einst der Kommende Ellingen unterstellt, besitzt einen Kirchenbau, der vermutlich nach den Plänen des berühmten Ellinger Architekten Franz Keller errichtet wurde. Über dem Dreiecksgiebel des Mittelrisalits, eine der wenigen schmuckvoll gestalteten Bauteile der Westfassade, erhebt sich ein sechseckiger Dachreiter. Der Hochaltar stammt aus der Zeit um 1640, während die Seitenaltäre und die Kanzel 1668 geschaffen wurden. Im Inneren besticht der „qualitätvolle Bandelwerkstuck (…), welcher in Ornamentik und bei den Motiven auf Gitterfelder, Gehänge und Tulpenstäbe zurückgreift.



Pleinfeld
Pfarrgemeinde St. Nikolaus
3254 Katholiken
Anschrift: Pfarrgasse 2, 91785 Pleinfeld,
Tel.: 09144/321, Fax: 09144/8391
Email: pleinfeld@bistum-eichstaett.de
Pfarrer Dieter Bock
Kaplan Michael Radtke
Ständiger Diakon Hans Steiner
Gemeindereferentin Hildegard Metschl